Ihre Leserbriefe


Sie möchten einen Leserbrief schreiben? Können wir Ihnen helfen?

Fassen Sie sich kurz: Leserbriefe mit mehr als 1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) werden nur selten veröffentlicht.
Konzentrieren Sie sich auf eine oder zwei zentrale Aussagen, die Sie näher erläutern.
Beziehen Sie sich, wenn möglich, auf einen konkreten Artikel in der betreffenden Zeitung. Besonders Lokalzeitungen drucken jedoch auch Leserbriefe ab, die keinen direkten Bezug zu einem Artikel haben.
Sie dürfen denselben Leserbrief auch an mehrere Zeitungen senden, verfassen Sie jedoch für jede Redaktion eine separate E-Mail und gehen Sie auf einen passenden Artikel der jeweiligen Zeitung ein.
Setzen Sie keine weiteren Personen ins CC Ihrer E-Mail an die Redaktion. Dies könnte fälschlich den Eindruck erwecken, dass Sie den Brief im Auftrag anderer versenden.
Geben Sie stets Ihre vollständige Adresse an und – wenn möglich – auch eine Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind. Viele Zeitungen prüfen, ob die Einsendungen tatsächlich von der angegebenen Person stammen.


Titel
Der Titel ist das Erste, was sowohl Redaktion als auch Leserschaft wahrnehmen. Er sollte deshalb Neugier wecken und zum Weiterlesen animieren. Wählen Sie eine Formulierung, die prägnant und lebendig ist – ein spielerisches Wort, eine zugespitzte Aussage, eine Frage oder ein überraschender Ausruf wirken meist besser als eine rein sachliche Benennung. Bedenken Sie, dass viele Menschen nur die Überschriften überfliegen. Gerade in intensiven politischen Phasen kann ein gut gewählter Titel ausschlaggebend dafür sein, ob Ihr Beitrag überhaupt beachtet wird.

Text
Halten Sie Ihren Leserbrief bewusst kurz und fokussiert. Statt möglichst viele Argumente unterzubringen, sollten Sie ein oder zwei zentrale Gedanken herausgreifen und diese klar darlegen. So behalten Ihre Aussagen Gewicht und bleiben verständlich. Ihr Stil darf dabei sachlich, kritisch, emotional oder auch provokativ sein – entscheidend ist, dass Sie authentisch bleiben und Ihre Botschaft klar vermitteln. Sehr ausschweifende Darstellungen schrecken eher ab, weshalb eine Länge von rund 1000 Zeichen sinnvoll ist. Wählen Sie Ihre Worte so, dass sie nachvollziehbar und ansprechend wirken, und verzichten Sie auf sprachliche Spielereien, die leicht missverstanden werden könnten.

Keine anonymen Verfasser
Damit ein Leserbrief veröffentlicht werden kann, müssen Absenderinnen und Absender klar erkennbar sein. Geben Sie deshalb immer Ihren Namen, das Datum sowie Ihren Wohnort an. Das verleiht Ihrem Schreiben Glaubwürdigkeit und macht es für Menschen aus Ihrer Region greifbarer. Zusätzlich sollten Sie der Redaktion in einer kurzen Begleitmail Ihre vollständigen Kontaktdaten mitteilen, damit bei Rückfragen eine unkomplizierte Kontaktaufnahme möglich ist. Auch wenn ein Brief nicht im Druck erscheint, hat er dennoch Wirkung: Er zeigt den Redaktionen ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung und kann so die Ausrichtung von Kommentaren oder Leitartikeln beeinflussen.

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