Die Argumente
Die wichtigsten Fragen rund um das Projekt werden hier kurz und knapp beantwortet. Wenn Sie weitere Fragen oder Anliegen haben, zögern Sie nicht und melden Sie sich bei uns. Wir unterstützen Sie gerne.

Die bestehende Brücke muss so oder so abgebrochen werden, da sie die Anforderungen an den Hochwasserschutz nicht erfüllt. Anstatt lediglich das Alte zu ersetzen, bietet sich hier die Chance, gleich mehrere Verbesserungen auf einmal umzusetzen – diese Chance sollte genutzt werden. Wer bedingungslos am Alten festhält, blockiert Innovation und verschenkt unnötig Möglichkeiten für mehr Sicherheit, weniger Lärm und mehr Lebensqualität. Mit der neuen Lösung würden wir sprichwörtlich sieben Fliegen mit einer Klappe schlagen: Hochwasserschutz, sichere Schulwege, bessere Verkehrsführung, attraktive Grünräume, zusätzlicher Fussgängersteg über die Birs, flüssigerer Verkehr und eine spürbare Aufwertung für Laufen insgesamt.
Die Birs wird im Rahmen des Hochwasserschutzes an dieser Stelle rund doppelt so breit wie heute. Deshalb muss die bestehende Brücke zwingend entfernt werden. Eine einfache Verlängerung ist nicht möglich, da sonst ein Brückenkopf mitten im neuen Flussbett stünde und den Wasserlauf behindern würde. Selbst wenn die alte Brücke auf den ersten Blick noch intakt wirkt, erfüllt sie die künftigen Anforderungen nicht mehr. Nur ein kompletter Neubau ermöglicht eine sichere, nachhaltige und funktionale Lösung, die den Hochwasserschutz gewährleistet und eine zukunftsfähige Verkehrsführung schafft
Am neuen Standort lässt sich die Brücke deutlich kostengünstiger realisieren, weil keine provisorische Ersatzbrücke nötig ist, die später wieder abgerissen werden müsste. Ein solches Vorgehen wäre nicht nur teuer, sondern auch ökologisch fragwürdig, da wertvolle Ressourcen in einen Bau fliessen würden, der nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Mit der neuen Lösung wird dieses unnötige Hin und Her vermieden. Stattdessen entsteht ein Bauwerk, das langfristig Bestand hat und gleichzeitig die Mittel effizient einsetzt. So wird nicht nur das Budget geschont, sondern auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet, indem man von Anfang an auf eine dauerhafte Lösung gesetzt wird, die sowohl funktional als auch ökologisch sinnvoll ist.
Beide Brücken – Ersatz am alten Standort oder Neubau am neuen – sind als Stahlkonstruktion geplant und haben vergleichbare Wartungsintervalle. Die Unterhaltskosten für Kanton und Stadt bleiben ähnlich hoch. Der entscheidende Vorteil liegt in der verbesserten Verkehrsführung und in zusätzlichen, attraktiven Freiräumen für die Bevölkerung.
Der Parkplatz beim alten Schlachthaus fällt nicht aufgrund der neuen Brücke weg, sondern im Rahmen der Hochwasserschutzmassnahmen und der Verbreiterung der Birs. Alle betroffenen Parkplätze werden jedoch vollständig ersetzt.
Nein!
Das Vorhaben ist in Laufen keineswegs umstritten, denn über zwei Drittel der Referendumsunterschriften stammen nicht von Laufener Einwohnerinnen und Einwohner! Das zeigt, dass die lokale Bevölkerung das Projekt überwiegend unterstützt.
Abgesehen vom Referendumskomitee sieht auch niemand einen Bezug zur Abstimmung über einen Brückenneubau von 2016. Das heutige Vorhaben ist sachlich begründet, dient dem Hochwasserschutz, der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität und findet in der Stadt breite Akzeptanz.
Die Verlegung der Naubrücke verzögert die Hochwasserschutzmassnahmen nicht. Die Arbeiten an der Birs laufen unabhängig davon weiter. Die volle Wirkung des Hochwasserschutzes wird jedoch erst erreicht, wenn die bestehende Brücke zurückgebaut ist.
Die neue Brücke erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erheblich, da der motorisierte und der nicht motorisierte Verkehr voneinander getrennt werden. Schulwege werden sicherer, und ein zusätzlicher Kreisel optimiert den Verkehrsfluss. Die neue Geometrie ist gut auf den Verkehr abgestimmt und sorgt für eine sichere, zukunftsorientierte Lösung für alle Verkehrsteilnehmenden.
Bei der Verlegung der Naubrücke entsteht eine zusammenhängende, verkehrsberuhigte Fläche zwischen Bahnhofsbrücke und der Eissport- und Freizeithalle. Das ist entscheidend. Der Birspark ist nur eine Teilfläche davon. In der Summe ist er in beiden Varianten ähnlich gross. Die zusammenhängende Fläche würde nicht durch die breitere und verlängerte Naubrücke am jetzigen Standort durchschnitten und durch den Verkehr gestört werden. Auch der neue Umschwung des Schlachthauses mit seinem geplanten Pavillon in Richtung Birs wäre beim Neubau der Brücke an der Eissport- und Freizeithalle ein bereichernder Bestandteil für den zusammenhängenden Naherholungsraums an der Birs.
Die neue Brücke am verlegten Standort ist eine moderne Bogenbrücke aus Stahlbeton, die sich elegant in die Umgebung einfügt. Am heutigen Standort müsste die Brücke hingegen doppelt so lang und breit werden und zudem zwei Meter höher liegen als bisher. Die neue Lösung hingegen kombiniert Funktionalität mit Ästhetik, fügt sich harmonisch in Landschaft und Stadtgefüge ein und dominiert das Stedtli nicht.
Komitee Naubrücke – JA!
Vorstadtplatz 2
4242 Laufen
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Zu Gunsten: Komitee Naubrücke – JA!
